Das „atmende“ Haus

Das „atmende“ Haus

Aufgabe des MAC Museum Art & Cars ist das Bewahren und Ausstellen des Stiftungsguts. Bewahren erfordert die Schaffung optimaler raumklimatischer Bedingungen. Für die Tafelbilder muss die Schwankung der relativen Luftfeuchtigkeit so gering wie möglich gehalten werden, die Automobile dagegen reagieren empfindlich auf hohe Luftfeuchtigkeit.

Dennoch war Technikvermeidung gewünscht, um Energie und deren Kosten zu sparen. Das MAC Museum Art & Cars erhielt durch die Bauweise eine ihm eigene und durch dachte Feuchte- und Temperaturregulierung, die eine künstliche Klimatisierung entbehrlich macht. Ganz bewusst wurden beim Bau des Museums monolithische Mauern aus Ziegeln hergestellt. Es wurden 42,5 cm starke Klimatherm-Ziegel verarbeitet. Um die Wände aufmauern zu können, musste jeder Ziegel einzeln für seinen speziellen Platz zugeschnitten werden. Mehr als 28.000 Ziegel wurden von Hand an der Bandsäge in die passende Form gebracht. Bei den verbeiteten Mauerziegeln handelt es sich um ein Naturprodukt, das aus Wasser, Sägemehl und Ton gemischt wird. Durch optimierte Technik und durch den Brand entsteht eine sehr feinporige, homogene und kapillare Keramikstruktur, die dem Energiefluss beträchtlichen Widerstand leistet. Neben einer trockenen Wand garantiert diese Speicherfähigkeit – trotz Temperaturschwankungen durch Wetter oder Besucher – ein ausgeglichenes Raumklima. Ohne technischen Aufwand reagiert das Gebäude thermisch „atmend“ und sein massives Mauerwerk fängt mühelos Spitzenwerte auf.

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