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Rudolf
Schoofs, Jahrgang 1932, gibt in seinen gegenstandsfreien Bildfindungen bevorzugt
Landschaften oder Stadtlandschaften wie auch im vorliegenden Werk wieder. Obwohl
der Bildtitel konkrete Assoziationen intendiert, zeigt sich Schoofs an der
eigentlichen Vedute uninteressiert. Er verschreibt sich ganz den graphischen
Strukturen der Hochhaus-Architektur, der Rhythmik des Linearen, ihrer sich
verändernden Verdichtung und Auflösung. Das bis an die Bildränder gezogene,
scheinbar wuchernde Geflecht aus sich kreuzenden Pinselschwüngen suggeriert
einen pulsierenden, aus der Vogelperspektive gesehenen Tiefenraum, der sich
zwischen dem Netzwerk hindurch bis zum Bildgrund ausdehnt.
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