|
Jean Paul
Schmitz siedelt als 50-Jähriger vom Schwarzwald an den Bodensee über: „Man
preist mit Recht die Sonne Homers, die Helligkeit Griechenlands. Ähnliches
finden wir auch hier am See, in der hellsten deutschen Landschaft. Die Motive
hier zwingen deshalb schon zu aufgehellter Farbigkeit, und ich bemühe mich,
ihnen gerecht zu werden.“ Der 1899 in Wesseling geborene Künstler, der seine
Prägung durch die frankophil bestimmte Kunstauffassung an der Düsseldorfer
Akademie und seine vielfach unternommenen Auslandsaufenthalte erhält, strebt in
seinem gegenstandsgebundenem Schaffen nach Formvereinfachung und harmonischen
Farbkontrasten. Dieses Werk von dekorativer Ausdrucksqualität offenbart dem
Betrachter die entspannte Stille einer Winteridylle auf der Bodenseehalbinsel
Höri. Anstelle von winterlicher Trostlosigkeit dominieren heitere, lichterfüllte
Farbkontraste. |
|
|
|
 |
 |
|
 |