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Die
Kompositionen von Karl Osswald prägen sich vor allem durch die blockhaft
verfestigte Bildwirkung ein. Die energische Tektonik seiner Arbeiten steht in
der Tradition des expressionistischen Holzschnittes und ist im eigentlichen
Sinne Ausdruckskunst. Der straffen, auf Einbindung der Substanz zielenden Kontur
entspricht das kräftige Kolorit. 1925 in Hilzingen geboren, wendet sich Osswald
nach Kriegsdienst und amerikanischer Gefangenschaft dem Kunststudium an der
Karlsruher Akademie bei Wilhelm Schnarrenberger, Fritz Klemm und Walter Becker
zu, wo er seine Ausbildung als Kunsterzieher absolviert. Parallel hierzu
arbeitet er als Schauspieler und Bühnenbildner in Karlsruhe. Nach seiner Heirat
mit der Malerin Inge Lüttin 1952 unterrichtet er als Gymnasiallehrer für Kunst.
1972 verstirbt der Künstler in Singen.
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