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Der 1902 in
Posen geborene Maler Ferdinand Macketanz erfährt seine künstlerische Ausbildung
an der Kunstakademie Düsseldorf. Zeitlebens unternimmt er Studienreisen
vornehmlich in südliche Gefilde, wo er Anregungen zu seinen stets gegenständlich
ausgeführten Landschaften, Stilleben und Portraits in starken Farben empfängt:
„Ich schwanke ständig zwischen dem Wunsch, kühle und unpersönliche Farben und
Formen – wenn Sie so wollen: gegenstandslos – nebeneinander zu setzen und dem
Wunsch, romantische, das Gefühl nicht verleugnende Bilder zu malen.“ Dieses eher
untypische, dem neusachlichen Stil zuzuordnende Werk ohne nähere Angabe des
Entstehungsjahres zeigt als Hauptmotiv eine Schiffsschaukel, die in ihrer
Bewegung formatfüllend und mit kalten Farben in einen menschenleeren Bildraum
gesetzt, ausgesprochen geheimnisvoll wirkt.
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