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Der 1914 in
St. Gallen geborene Carl Liner zählt zu den bedeutendsten Vertretern des
Tachismus in der Ostschweiz. Nach ersten Anregungen zur Malerei durch seinen
Vater Carl Liner, ebenfalls Maler, sowie zahlreichen Auslandsaufenthalten, lässt
er sich in Paris nieder, wo er sich als Schüler von Othon Friesz weiterbildet.
Anfang der 50er Jahre vollzieht sich der Übergang vom expressiven,
gegenständlichen Bild zur rein abstrakten Komposition. Fortan beherrschen
organische Formen und lineare Strukturen seine spannungsgeladenen Kompositionen,
die sich ausschließlich aus dem Gestaltungsmittel Farbe – dem wichtigsten
Ausdrucksträger seiner kraftvollen Bildfindungen – entwickeln.
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