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Emil Kiess,
einer der renommiertesten Künstler im deutschen Südwesten wird 1930 in
Trossingen geboren. Seine prägenden Studienjahre verbringt er an der
Bernsteinschule in Sulz am Neckar und der Kunstakademie in Stuttgart bei Willi
Baumeister. Nach seinem Stipendium an der Villa Massimo in Rom 1960, das er
selbst als Wende bezeichnet, überschreitet er die Grenzen der konkretisierenden
Malerei hin zur konsequenten Abstraktion und Rücknahme von Inhalten. Seine Werke
zeichnen sich fortan als rein strukturelle, von meditativen Farbakkorden
durchdrungenen Bildfindungen aus. Mit seinem Schaffen weist sich Kiess als einer
der wichtigsten Repräsentanten der Stilprägung Konzeptionelle Malerei aus. 1995
wird ihm der Professorentitel durch das Land Baden-Württemberg verliehen.
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