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Das um 1974
entstandene vorliegende Werk erinnert in seiner architektonischen Ausprägung
stark an Schloss Kisslegg im Allgäu, wo zeitgleich in der dortigen
Schlosshofgalerie eine Ausstellung des 1908 in Berlin geborenen Künstlers
stattfand. Charakteristisch für Ebells Bildwelten ist der lyrisch-romantische
Grundzug, der Reales ins Geheimnisvolle entrückt und die Welt der Träume und
Symbole wiedergibt. Ausdruck seiner poetischen Haltung bilden die weichen
Farbklänge, wobei aus der typisch dunkeltonigen Farbigkeit lichtgesättigte
Flächen und Formen aufleuchten. Im Geiste der geometrisch abstrahierten Malerei
Paul Klees dominieren Empfindungen über Reflexionen. Trotz ihres erzählerischen
Gehalts gleiten die erschaffenen Idyllen im Werk Ebells nie ins Illustrative
oder Anekdotische ab.
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