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Roland
Dörfler, Jahrgang 1926, widmet sich in seinem Schaffen existentiellen Fragen.
Immer wieder zeigt er den Menschen in seiner bestürzenden Hinfälligkeit, als
Gefäß sterblicher Existenz in extremen Situationen als eingegrenzte, um Freiheit
ringende, verletzte und in anonymen Räumen oder undurchsichtigen Stoffen
gefangene, dem Schicksal ausgesetzte Wesen. Mit der Durchdringung von
malerischen und zeichnerischen Komponenten erzielt Dörfler die beklemmende
Wirkungssteigerung des Dargestellten. Der stark reduzierte Einsatz von Farbe
zeichnet generell seine Werke aus.
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